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Der Stadtteil Marbach

Herzlich willkommen

--Auf unserer Internet-Seite wollen wir Ihnen den Stadtteil Marbach der Universitätsstadt Marburg ein wenig näher bringen.

--Gleichzeitig streben wir an, Synergien unserer ortsansässigen Vereine auszuloten, um Probleme gemeinsam zu lösen und Gemeinsamkeiten miteinander zu gestalten.
--Für unsere Bürger wird diese Seite gewissermaßen zum „Schaufenster“ in ein reichhaltiges Spektrum aus Kultur, Sport, Bildung, Kirche und Politik im Dorf-Alltag.
--Das bis dahin selbstständige Marbach wurde am 1. Juli 1974 Stadtteil der Stadt Marburg / Lahn und zählt zur Zeit ca. 3.500 Einwohner.
--Umgangssprachlich nennt man Marbach „Die Marbach“. Dieser Ortsname leitet sich von einem -inzwischen verrohrten- Bach ab, der die Gemeinde heute unterirdisch durchfließt und mit der Ketzerbach vereint, in die Lahn mündet.
--Marbach wurde erstmals 1272 urkundlich erwähnt und galt als Hausdorf der Landgrafen von Hessen. Diese Dörfer waren zu so genannten Hand- und Spanndiensten von den Landesherren verpflichtet worden.
--Überlieferungen zufolge trug Marbach als erstes hessisches Staatsbad den Titel „Bad“. Das heutige „Haus Marbach“ war das einstige „Kurhaus“.
--Bekannt wurde Marbach durch Emil von Behring, der im Jahr 1901 für die Entwicklung der ersten wirksamen Seren gegen Diphtherie und Wundstarrkrampf mit dem ersten Nobelpreis für Physiologie und Medizin ausgezeichnet wurde.
--Den Gedanken an ein eigenes Unternehmen erwog Behring im Laufe des Jahres 1903, woraufhin 1904 noch weitere Ländereien und ein Gutshof zu seinem Laboratorium hinzukamen, die den Grundstock für das Behringwerk, später Tochterfirma der Farbwerke Hoechst AG in Frankfurt, bildeten.
--Nach der Ansiedlung pharmazeutischer Industrie, der späteren Behringwerke AG, wurde Marbach zu einer der wohlhabendsten Gemeinden Hessens.
--Am ehemaligen Stammsitz der Behringwerke ist eines der Arbeitszimmer Behrings im Originalzustand erhalten geblieben.
--Emil von Behring starb noch vor Ende des Ersten Weltkrieges, am 31. März 1917, im Alter von 63 Jahren in Marburg. Sein Grab befindet sich in einem von ihm entworfenen Familien-Mausoleum in einer parkähnlichen Anlage im Ortsteil Marbach.
--Marbachs Ortskern liegt in einer talähnlichen Senke, an deren Hängen sich der malerische Ort schmiegt. Allerdings erkennt man auch hier deutlich die Zeichen der Zeit: Die ehemals landwirtschaftliche Region wandelte sich im Laufe der Jahre zum reinen Wohngebiet. Verkehrstechnisch erreicht man Marbach von Süden her nur über den Marbacher Weg und den Rotenberg. Beides Zufahrtstraßen, die sich -nicht nur im Winter- durch Berufsverkehr in „Nadelöhre“ verwandeln.